Schade aber ja.

wie René schon geschrieben hat, bin ich ausgestiegen. Unfreiwillig, aber das ändert nichts an der Tatsache.

Es lief schön rund, bis auf kleinere -ganz normale- Querelen. Platten hier, Garminmucken da.

In der Nähe von Flensburg musste ich nach Garminskomplettausfall der Strassenbeschilderung nach Flensburg folgen, nicht konform unserer Route – schon klar. In Flensburg habe ich dann auf Komoot umgestellt und mir die Routing Dame ins Ihr gestöpselt, die hat mich schon mehr als einmal aus dem Dreck gezogen.

Eine gute Weile, nachdem mir die freundlichen dänischen Grenzer zugewunken haben, fing dann plötzlich meine Kurbel an, unrund zu laufen. Ich habe sie mehrmals feststellen können oder müssen. Vor Abreise habe ich einen Spacer aus Karbon eingelegt, diesen habe ich komplett runtergekurbelt, wie auch immer ich das geschafft habe.

Ich habe mir eingeredet, das das schon irgendwie funktionieren wird, denn es lief im Grunde gut. Gegen 1800 hat der Regen aufgehört, der Wind war immernoch absolut verhalten und es war nicht viel Verkehr auf den Strassen unterwegs. Futterplätze und Wasserversorgung unterwegs war sichergestellt. Nach meinem letzten Kaffee in der kleinen Kneipe habe ich René und Thomas noch/ wieder eingeholt. Wir hatten bis zu meinem Garminausfall öfter mal Katz und Maus gespielt. Wir sind ein paar Hügelchen zusammen gefahren und dann hat es klack gemacht. René hat mein Schräubchen dankenswerter Weise noch gefunden, dann hab ich mir den nächsten Bahnhof gesucht. Das war es dann gewesen. Mit einer Kurbel nach Jelling, dort ein trockenes Plätzchen gesucht und dann pausiert bis zum Zug. In dem sitze ich nun und wäre gerne anderswo.

Ich drücke Euch die Daumen, es werden sicherlich noch alle Wetter kommen, nicht abschrecken lassen. Toi, toi, toi.

.max

Advertisements