Wir sind einem kühnen Plan gefolgt, klar muss immer sein:

Egal wie stark wir sind, das Wetter gewinnt immer.

 

Das Ergebnis meines Plan B war, dass ich um halb Elf am Sonntag Abend am Heidelberger Bahnhof auf dem Zug gestiegen bin und mit meinem Laufrad nach Hause gerollt bin.

Ich kann Euch sagen, das Fahrradabteil des InterCity der Deutschen Bahn ist das beste Shelter, ever. Es ist warm, warme Speisen und Getränke gibt es den Gang runter, die Toilette nebenan und vor allem: es ist T-R-O-C-K-E-N.

@Ralf Wo fährst Du hin? Dein Spot piept noch oder wieder?

@Thees Fährt bei der Runde irgendwann der Besenwagen oder bleibt das Ende offen? Vorhaben meinerseits, die Runde komplett zu fahren, in diesem oder dem kommenden Monat.

Habt Ihr erst einmal die Nase voll oder hegt jemand in der Runde ähnliche Gedanken?

@René Deine Schutzbleche mussten leider schon bestellt werden, das erste Mal in meinem Leben, dass ein Sportrad Schutzbleche bekommt. Ich gebe zu, Sinn endlich klar erkannt. Mein Rad wird jetzt erst einmal komplett auseinander genommen, um den Sand rauszubekommen und eine Schadensaufnahme zu machen.

Es war eine tolle Idee und eine tolle Mannschaft. Hut ab vor Euch allen. War jemand dabei, der ein Spare-Navi dabei hatte? @Ralf, Du vielleicht, als TCR Erprobter?

 

Letzte Anekdote von der Strecke:

Nachts kurz vor Ausfallschaden habe ich an einer der wenigen Spelunken an der Strecke gestoppt und den Flüssigskeitsvorrat für die Nachtfahrt sicherzustellen. Rein in die Bar, vorbei an den Spielautomaten, die ich bei uns fast nicht mehr kenne,  und an den Tresen. Natürlich überall grosse Augen.

.max: „Habt Ihr Tee?“

Wirtin: Nee.

.max: „Habt Ihr heisse Getränke?“

Wirtin: Nee.

.max: „Habt Ihr Kaffee?“

Wirtin: Ja.

.max: „Kaffee mit Milch?“

Wirtin: Ja.

.max: „Okay, nehme ich einen Grossen.“

.max „Ich brauche bitte Wasser in diese Flaschen zum Weiterfahren.“

Wirtin: Okay.

Gezahlt, raus.

Als ich draussen am Rad war, wollte ich meine Brausetablettchen in die Flaschen werfen und war beim Öffnen der Flaschen ziemlich sprachlos. Alle Flaschen waren zu dem Wasser noch mit Eiswürfeln gefüllt. Sie meinte es sicherlich nur gut mit mir, oder Dänen sind echt noch viel härtere Typen, als bisher von mir angenommen. Einziger Vorteil war, dass die Brausetabletten nicht geschäumt haben, das war auch schon alles.

Strava’s Flyby kennt ihr sicherlich auch alle, dennoch ist es immer wieder schön es als Resumée zu haben. Strava FlyBy

Euch alles Gute!

.max

Garmin Totalausfall, Pseudo Shelter in Jelling, Fussauftauer von Rapha, Frühstück aus Frederica, Rad auf dem Weg nach Frederica, Transcimbrica meets Ride On Shanghai

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